Die Geschichte des FK Hainburg

Fußball - diesem faszinierendem Mannschaftssport gehören auf der ganzen Welt Millionen von Aktiven und Anhängern an. Es gibt keine zweite Sportart die rund um den Globus so bekannt und beliebt ist, wie diese.


Jahr 1919: Gründung des SC Hainburg
Man schrieb das Jahr 1919 als einige beherzte Männer den ersten Hainburger Fußballklub gründeten. Sie nannten ihn SC Hainburg das Klublokal war das Gasthaus Perl (Maschkan) gespielt wurde am Exerzierplatz. Die Mannschaft lautete: Frühwirth, Brier, Stinauer H., Maresch, Plischek, Kudilek, Brier K., Eisler, Mike, Wilde, Neugebauer.

Jahr 1920: Gründung des ASC Sturm Hainburg
Im Jahre 1920 wurde der zweite Hainburger Fußballklub ASC Sturm Hainburg gegründet im Klublokal Gasthaus Ehm. Die Mannschaft lautete: Dirschlmayer, Hussak, Doleschek, Brenner, Seidl, Dirndlinger, Gmeler, Pribil, Beck, Pitterna, Kronberger.

Jahr 1921:
Der HSC kaufte 1921 den Sportplatz am Schullerbergl, musste ihn 1928 wieder verkaufen. Im Jahre 1932 erbaute der ASC STURM den Sportplatz Schlossberg- der HSC wurde im gleichen Jahr aufgelöst. Das gleiche ereilte den ASC STURM im Jahre 1934.

Jahr 1945:
Im Juli 1945 wurde der ATSV Hainburg gegründet.
Die erste festgefügte Elf lautete: Haas, Thebner, Unger, Stöger, Resch, Varga, Riegler E., Riegler L., Wittmann, Jaskulka, Hofstätter, Böhm, Kämmerl, Eberl, Spreitzer, Setzer, Staritz.

Jahre 1948 - 1998:
Im Jahre 1948 übernahm die Tabakfabrik den ATSV ( SVAT ) bis Dezember 1998 dann wurde der Spielbetrieb eingestellt, womit die Spieler und die Jugend ohne Verein dastand.

Jahr 1998/99: Gründung des FK Hainburg
Um den Verein weiter zu führen übernahm 1998/1999 Walter Drescher und Zeitelhofer Josef den Verein und gründete den FK- Hainburg. Walter Drescher und sein Team wurde gleich im ersten Jahr Saison 1999/2000 Meister der 2. Klasse Ost, nach langjähriger Durststrecke (23 Jahre) endlich wieder ein Meistertitel.

Saison 2001/2002:
Die Saison 2000/2001 verlief nicht gerade nach Wunsch es konnte gerade der Klassenerhalt erhalten bleiben, danach hörte Walter Drescher aus privaten Gründen auf, und sein Stellvertreter Gumprecht Wolfgang übernahm den Verein.

Saison 2001/2002:
Die Saison 2001/02 begann zwar recht gut, die Mannschaft musste gegen Ende jedoch stark gegen den Abstieg kämpfen. In der Saison 2002/2003 ging zuerst alles schief. Herbst 2002 kein einziger Sieg zuhause am Ende letzter Platz. Im Dezember musste Gumprecht Wolfgang beruflich den Obmann zurücklegen und der Verein stand kurz vor der Auflösung. Altobmann Gumprecht ersucht Fan Club-Obmann Andreas Stöckl und Stellvertreter Herbert Schmid denn Verein zu übernehmen, die das auch mit einem neuen Team taten. Der neue Vorstand rund um Ob. Stöckl wurde sofort tätig und Sie holten einen neuen Trainer (Othmar Mertal), der bereits mit Alt-Obmann Gumprecht in Verhandlung war und 3 neue Spieler.

Frühjahr 2003:
Kein Heimspiel verloren, zweitbeste Frühjahrsmannschaft hinter Meister Sommerein.

Saison 2003/2004:
Als absolute Überraschungsmannschaft entpuppte sich im Laufe der Saison der FKH. Die Elf von Trainer Othmar Mertal musste zwar den zweiten Tabellenrang vom Herbstdurchgang an den ASC Götzendorf abgeben, legte aber vor allem im Frühjahr eine tolle Heimserie hin und gewann alle Spiele vor eigenem Publikum. "Ein Unentschieden bringt ja nicht viel, deshalb lasse ich meine Mannschaft lieber offensiv spielen", verrät der Coach einen Teil seines Erfolgsrezeptes. "Das Herzstück unserer Mannschaft liegt sicher im Mittelfeld, von dort gehen die spielerischen Akzente aus, und unsere Stürmer machen schlussendlich die Tore", so Mertal. Ein Blick auf die Tordifferenz bestätigt: 91 erzielte Treffer ist in der Liga Rekord. Aber auch in der Defensive liegen die Stärken des FKH. "Das Team ist einfach ruhiger und reifer geworden", bemerkt der Trainer und stellt abschließend fest, "dass wir die Vorgabe vom Vorstand, vorne dabei zu sein, sicher erfüllt haben.

Oktober 2004 - Alfred Jaskulka feiert seinen 80. Geburtstag!
Hier nun ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben von Alfred Jaskulka! Im Jahre 1924 in Pressburg als Sohn eines Hainburgers geboren, begann Alfred Jaskulka bereits im neunten Lebensjahr beim SC Blumenthal seine sportliche Karriere. Fußball, Handball als Tormann und Leichtathletik waren da die ersten Stationen. Nur wenige werden wissen, dass er als 18-jähriger slowakischer Jugendmeister im 100 m Lauf war.
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft kehrte er im Jahre 1946 zu seinen Eltern nach Hainburg zurück und trat dort dem Sportverein Austria Tabak Hainburg als Fußballer bei. In der Kampfmannschaft war er dann bis 1955 von der 2. Klasse bis in die Niederösterreichische Landesliga aktiv. Ab 1955 führte er die Sektion Fußball und erreichte mit der Kampfmannschaft den größten sportlichen Erfolg der Vereinsgeschichte. 1956/57 Landesmeister von Niederösterreich, nach Qualifikation mit dem steirischen Meister Leoben gelang der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs, der Staatsliga B. Im Jahre 1959 wurde er zum Obmann des Gesamtvereines mit insgesamt 9 Sektionen gewählt und übte diese Funktion 30 Jahre lang aus. Neben seiner Tätigkeit als Obmann des Gesamtvereines arbeitete er nach wie vor in der Sektion Fußball eifrig mit. Dem Aufbau einer gezielten Nachwuchsarbeit – in Zusammenarbeit mit dem viel zu früh verstorbenen Franz SECZER – wurde größtes Augenmerk geschenkt. Per 31. Dezember 1989 legte er die Obmannfunktion zurück und widmete sich bis 1997 der Nachwuchsarbeit als Jugendleiter. Für seine Verdienste wurde Alfred Jaskulka vom Land Niederösterreich mit der silbernen Verdienstmedaille und von der Stadtgemeinde Hainburg mit dem Ehrenring ausgezeichnet.
Sehr geehrter Herr Jaskulka, der FK HAINBURG/D., Deine ehemaligen Spieler und Funktionäre, wollen auf diesem Wege Dir zu Deinem achzigsten Geburtstag recht herzlichst gratulieren und Dir für die schönen Fußballerzeiten in Hainburg DANKE sagen.
Alles Gute und vor allem Gesundheit für die Zukunft. Viele alte Freunde waren gekommen! Sowohl die jetzigen Jugendspieler, als auch seine damaligen Schützlinge gratulierten ihm!

Saison 2004/2005:
Als Titelkandidat gestartet, konnte der FK Hainburg nur im Herbst dem Konkurrenten Götzendorf das Wasser reichen. Im Frühjahr blieb die Prügger-Elf weit unter ihren Möglichkeiten und beendete die Saison mit 15 Punkten Rückstand als Vizemeister. "Götzendorf ist verdient Meister geworden, aber so groß wie in der Tabelle ist der Abstand zwischen den beiden Klubs sicher nicht" erläuterte Hainburgs Trainer Karl Prügger seine Sicht der Dinge. Die Frühjahrsbilanz von Schissler und Co. sah mit acht Siegen und sechs Niederlagen jedoch alles andere als meisterlich aus. Zum Vorschein kam vor allem die wackelige Defensive (40 Gegentreffer), der jedoch mit Vladimir Izo (26 Tore) und Daniel Benkovsky (12 Tore) ein wahres "Prunkstück" im Angriff gegenüber. Lobende Worte gebühren den Hainburgern in der abgelaufenen Saison vor allem durch den Einsatz von zahlreichen Eigenbauspielern (14 Eigenbauspieler im Kader der Kampfmannschaft).

Saison 2005/06: !!! WIR SIND MEISTER !!!
Der Fußballklub Hainburg an der Donau hat den Meistertitel in der 1. Klasse Ost errungen und schaffte damit nach 29 Jahren Abstinenz den Aufstieg in die Gebietsliga Süd-Südost. Die Hainburger Kicker unter der Regie von Trainer Karl Prügger setzten sich in einer spannenden Meisterschaft gegen die Sportfreunde Berg durch und sicherten sich bereits zwei Runde vor dem offiziellen Meisterschafts-Ende den Meistertitel in der 1. Klasse Ost. Die Mannschaft zeigte über die gesamte Saison den größten Willen und ist auch sicherlich das Team mit dem größten Potenzial! Der 19-Mann Kader des FK Hainburg, indem 13 Eigenbauspieler stehen, weist einen Altersdurchschnitt von 23,4 Jahren auf! Das Team rund um Kapitän Christoph Rauscher musste nur 2 Niederlagen hinnehmen, absolvierten 12 Spiele in Folge ohne Punkte-verlust und blieben 511 Spielminuten ohne Gegentreffer! Unter dem Motto "DER WEG IST DAS ZIEL" führte Trainer Karl Prügger seine Mannen von Spiel zu Spiel und wurde schlussendlich mit dem Meistertitel belohnt! Die Prügger-Elf zeigte in den Spielen immer wieder viel Einsatz, Laufbereitschaft und war vor allem mit viel Herz dabei. Es war toll mit anzusehen wie der gesamte Verein geschlossen für diesen Titel arbeitete und diesen schlussendlich auch verdient erreichte!

 

Saison 2006/07: Mission Gebietsliga
Leider konnte die Meistermannschaft nicht gehalten werden und der FKH verlor u. a. das erfolgreiche Sturmduo Izo/Benkovsky. Der Verein setzte in der Gebietsliga-Comeback-Saison voll auf die eigene Jugend und hatte 14 Eigenbauspieler im Kader. Spielern wie Manuel Eisen, Florian Feichtinger, Daniel Patocka oder Thomas Mraz wurde das Vertrauen geschenkt und schafften den Durchbruch in die Kampfmannschaft. Die gesamte Mannschaft entwickelte sich prächtig und die Erfolge dieser jungen Mannschaft sorgte auch in der Öffentlichkeit für immer mehr Anerkennung.
Trotz einer Niederlage zum Auftakt durfte der FKH auf eine zufriedenstellende Herbstsaison 2006 zurückblicken. Die Prügger-Elf holte im ersten Durchgang 20 Punkte und gingen als Tabellenachter in die Winterpause. Zwar mussten, die Hainburger in der Frühjahrssaison viel Lehrgeld bezahlen, blieben jedoch in 9 von 13 Spielen ohne Niederlage. In der Frühjahrsmeisterschaft holte sie 13 Punkte und kamen so nie in Abstiegsgefahr. Mit insgesamt 33 Punkten beendete der Aufsteiger die erste Gebietsliga-Saison nach 29 Jahren auf dem 9. Platz und erreichte somit ihr Saisonziel (einstelliger Tabellenplatz).
 


Saison 2007/08: Der Weg der Jugend
Der FK Hainburg/D. setzte auch in der 2. Gebietsliga-Saison auf den eigenen Nachwuchs und ging den "Weg der Jugend" weiter. Trotz einer Auftaktniederlage gegen Sommerein kam die Prügger-Elf danach voll auf Touren. Die Donaustädter spielten eine ausgezeichnete Herbstsaison und gingen mit nur 4 Punkten Rückstand auf Herbstmeister Ebreichsdorf in die Winterpause. Nach dem Frühjahrsauftakt (3:2 Heimsieg gegen Brunn/Geb.) musste der Erfolgscoach Karl Prügger aus gesundheitlichen Gründen zurück treten. Im selben Spiel verletzte sich Kapitän Christoph Rauscher am Knie und fiel beinahe das gesamte Frühjahr aus. Co-Trainer Rudolf Stummer übernahm das Trainerzepter in Hainburg und holte aus den ersten 3 Spielen 7 Punkte. Danach war es mit dem Erfolgslauf vorbei und der Verletzungsteufel schlug zu. Die Donaustädter mussten teilweise auf 5-7 Stammspieler verzichten und dies schlug sich auch auf die Ergebnisse nieder. Die "jungen Wilden" aus der Reserve, die teilweise zu Stammspielern wurden, konnte man keinen Vorwurf machen, sie gaben ihr Bestes, musste jedoch viel Lehrgeld bezahlen. Die 2. Saison in der Gebietsliga, war beinahe ein Spiegelbild der 1. Saison. Nach einer tollen Herbstsaison, fiel man im Frühjahr zurück und vergab so die Chance auf eine Topplatzierung. Trotzdem verzeichnete der FKH eine Rangverbesserung und schloss die Saison 2007/08 auf dem 8. Tabellenplatz ab.

 

Saison 2008/09:
Nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen landet der FKH auf dem 9. Rang. Mit Neu-Trainer Kurt Eisenbarth und den Neuzugängen Norbert Vytvar (SK Pama) und Eduard Lux (SV Prellenkirchen) wollte man im vorderen Mittelfeld mitspielen. Die ersten sieben Runden gab es jedoch für den FKH keinen Sieg, man musste sich mit 5(!) Unentschieden und 2 Niederlagen abfinden. In der 8. Runde platzte im Heimspiel gegen Gumpoldskirchen der Knoten, auch Neuzugang Norbert Vytvar bekam in diesem Spiel seinen Spitznamen „Strafraumkobra“ und schoss den FKH mit 3 Toren zum Sieg. Auf dieses Spiel folgte eine Siegesserie von 5 Spielen, der FKH katapultierte sich auf den 5. Rang und war wieder im Soll seiner eigenen Zielvorgabe. Jedoch verschlief der FKH auch die Rückrunde, und geriet in akute Abstiegsgefahr. Die Folge war die frühe Trennung von Trainer Kurt Eisenbarth, sein Amt übernahm Anton Pieler. Der Mann aus dem Austria – Nachwuchs holte aus den letzten 3 Partien 4 Punkte und somit landete der FKH nach einer eher durchwachsenen Saison auf Rang 9. Der bitterste Moment für den FKH war der letzte Spieltag, an dem sich Tormann Günther Schissler schwer verletzte, und somit zum Karriereende gezwungen war.

 

Saison 2009/10:
Auch die darauffolgende 4. Saison in der Gebietsliga wollte der FKH im vorderen Mittelfeld mitspielen, mit Thomas Luttenberger (FAC), August Graf (Sommerein) und Juraj Adlen (Schwadorf) holte der FKH gleich 3 Spitzenspieler. Im Gegenzug verließen Kapitän Christoph Rauscher (Marchegg) und Eduard Lux (SK Pama) den FKH. Jedoch startete man ähnlich schlecht wie im Vorjahr. Mit einer 1:6 Klatsche in Traiskirchen startete der FKH mit einer „Watschn“ in die Saison, gleich in der 2. Runde kam es zum Derby gegen Aufsteiger Prellenkirchen, dass man als besseres Team in der 94. Minute mit 3:4 verlor. Noch heute ist dies eine der bittersten Niederlagen für den FKH. In Runde 3 konnte man in Gumpoldskirchen mit einem 1:1 einen Punkt entführen, ehe man sich nach einer 2:4 Heimschlappe gegen Gloggnitz von Trainer Anton Pieler trennte. Interimsmäßig übernahm Ingo Vogl das Team. Mit 14 Punkten landete der FKH auf dem 11. Platz. Im Winter wurde mit Franz Viertl ein neuer Trainer präsentiert, der gleich 3 Spieler mitbrachte. Mit Matus Prochaczka, Patrick Viertl, Patrick Weber und Christopher Kaydi kamen 4 Spieler dazu, mit Tomas Takac und Juraj Adlen mussten beide Legionäre gehen. Am Ende entging der FKH nur knapp dem Abstieg, mit 27 Punkten landete man auf dem 11. Platz.

 

Saison 2010/11:
Zu Beginn dieser Saison musste Trainer Franz Viertl gehen, mit ihm gingen auch Patrick Viertl, Patrick Weber, Norbert Vytvar, auch die Hainburger Michael Meran, Daniel Patocka und Sascha Palla kehrten dem Verein den Rücken. Mit Jozef Valachovic wurde ein prominenter neuer Trainer präsentiert, der auch als Spieler fungierte. Ebenfalls kamen Marc Dobrounig, Dominik Hickmann, Ali Turan, Daniel Czerny und Pavel Plavnik. Nach einer guten Herbstsaison landete der FKH auf dem 3. Rang. Noch während der Saison wurde Dominik Hickmann aufgrund von mehreren disziplinären Vorfällen vor die Tür gesetzt. In der Rückrunde wollte man Leader Ebreichsdorf einholen und noch den Meistertitel holen, mit Vladimir Izo und Daniel Patocka kehrten zwei Eigenbauspieler nach Hainburg zurück. In einem Head – to – Head mit Ebreichsdorf ging alles in das entscheidende Spiel in Ebreichsdorf, wo der FKH sang und klanglos mit 1:3 verlor. Am Ende wurde Ebreichsdorf verdient Meister, der FKH landete auf dem tollen 2. Rang.

 

Saison 2011/12:
Nun wollte es der FKH wissen. Mit den prominenten Neuzugängen Markus Holemar, Johannes Szladits und Szilard Nemeth wollte man in dieser Saison den Meistertitel holen. Auch Tormann Sascha Palla wurde aus Edelstal zurückgeholt, um für den Ernstfall abgesichert zu sein. Jedoch stotterte der Hainburger Motor zu Beginn der Saison, magere 4 Punkte aus den ersten 3 Partien waren alles andere als meisterlich. Jedoch erfing sich die Truppe von Jozef Valachovic und blieb als Zweitplatzierter bis auf 7 Zähler an Leader Traiskirchen dran, ehe es in der 13. Runde zum Schlager in Traiskirchen kommen sollte. Als besseres Team verlor der FKH mit 0:2 und lag nun 10 Zähler hinter Leader Traiskirchen. Im Winter zog der Vostand die Reißleine und trennte sich von seinen Stars. Auch Johannes Szladits, der eigentlich bleiben sollte, folgte dem Lockruf seines Heimatvereins Himberg in die 1. Klasse, und Hainburg setzte nun erneut auf die Jungen, um eine schlagkräftige Truppe für die nächste Saison formen zu können. Mit den jungen Hainburgern sollte der FKH eine gute Rückrunde spielen, und landete letztendlich auf dem guten 3. Platz hinter Meister Traiskirchen und Ortmann.

 

Saison 2012/13:
Nach einem Auftaktsieg in Wienerwald erwartete man sich viel von der Saison, dass dies jedoch der einzige Sieg in der Hinrunde bleiben sollte – damit rechnete keiner. Magere 10 Punkte im Herbst. Schuld daran war sicher der Verletzungsteufel, da viele Leistungsträger ausfielen – jedoch auch die wohl fehlende Routine einer Blutjungen Mannschaft. Nachdem Coach Jozef Valachovic nach nur wenigen Wochen seinen Rücktritt erklärte, war der Vorstand zum Handeln gezwungen. U11 Coach Pavol Hudcovsky Sen. Übernahm interimistisch – nach 3 Niederlagen war jedoch auch er Geschichte. Der neue starke Mann hieß Ingo Vogl. Der Ex-Regionalliger Kicker aus Hundsheimer Glanzzeiten formte eine schlagkräftige junge Truppe, die im Frühjahr den Verkorksten Herbst jedoch nicht mehr wegmachen konnte. Highlight war sicherlich das Furiose 8:0 gegen Leopoldsdorf/W. mit dem sehenswerten 40 Meter Tor von Juraj Adlen und weiteren unvergesslichen Momenten. Am Ende steigt der FK Hainburg nach 7 Jahren in der Gebietsliga in die 1. Klasse Ost ab. Nun ist die Mannschaft nochmal einen Tick jünger geworden, und soll in der 1. Klasse die notwendige Erfahrung sammeln.


Saison 2013/14 – Hainburg trauert um Robert Kling und Karl Kindl

Nach 7 Jahre Gebietsliga steigte der FKH also wieder in die 1. Klasse Ost ab und holte u. a. Michael Meran von Sarasdorf zurück. Außerdem sollte Stürmer Juraj Kadlecik für die nötigen Tore sorgen. Der Auftakt in Breitenfurt war vielversprechend, die Donaustädter siegten mit 4:2. Danach blieb man zwar vier weitere Spiele ungeschlagen, kassierte jedoch in Runde 6 eine bittere 4:1 Niederlage in Kleinneusiedl. Es war ein auf und ab in diesem Herbst und Hainburg gelang es nicht konstant gute Leistungen zu zeigen, immer wieder gab es Spiele bei denen die Vogl-Elf gehörig unter die Räder kam, wie z.b. ein 5:0 in Eichkogel oder ein 5:1 in Maria Lanzendorf. Es gab aber auch sehr positive Partien wie u.a. ein 3:1 gegen Pechtoldsdorf oder ein 7:2 Kantersieg gegen Fischamend. Nach der Hinrunde belegte der FKH den 7. Tabellenplatz. Sehr positiv war jedoch, dass sich ab dem Sommer 2013 im Jugendbereich einiges tat und der FK mit Bernd Kümmerl und Stefan Owesny eine neue Jugendleitung übernahm.

In der Winterpause holten die Hainburger mit Christoph Rauscher einen weiteren Heimkehrer zurück in die Donaustadt, allerdings musste der FKH zu Beginn des Jahres 2014 zwei tragische Todesfälle hinnehmen. Zunächst verstarb Bürgermeister und ehemalige Fußballer Karl Kindl. Nur wenige Wochen später trauerte Hainburg um den langjährigen Funktionär Robert Kling. Über etliche Jahre lang war Robert die tragende Figur im Hainburger Fußball und hinterließ ein großes Loch beim FK!!!

Ein äußerst schwieriges Frühjahr stand bevor und der Verlust von Robert Kling hatte auch bei der Mannschaft Spuren hinterlassen. Die Hainburger fingen sich aber im Laufe der Rückrunde und konnte die Saison 2013/14 auf dem sehr guten 4. Rang beenden. Meister wurde in diesem Jahr der ASK Marienthal.

 

 

Saison 2014/15 – Alles Neu in Hainburg

Nach dem Rücktritt von Obmann Gerhard Gruber übernahm Sascha Palla sen. das Zepter und holte mit Rudolf Stummer einen neuen Trainer, da der bisherige Coach Ingo Vogl die sportliche Leitung übernahm und als Co-Trainer fungierte. Der neue Obmann musste den Verein wieder auf gesunde Beine stellen und daher mussten die Kaderspieler auf einen Anteil ihrer Gage verzichten. Etliche auswärtige Spieler mussten den Verein verlassen und statt dessen holte der FKH mit Marc Bauer und Florian Feichtinger zwei alte Bekannte. Mit 3 Siegen aus den ersten 4 Runden starteten die Hainburg auch positiv in die neue Saison und konnte sich auch danach im vorderen Drittel der Tabelle festsetzen. Mit dem 5. Tabellenplatz ging man in die Winterpause. Prunkstück der Mannschaft war mit Sicherheit die Defensive und die tolle Heimbilanz (aus den letzten 15 Heimspiele: 8 Siege und 7 Remis).

Auch im Nachwuchs war der Zuspruch sehr groß und der FKH konnte die Zahl an Jugendspieler bereits auf rund 90 Kinder steigern.

Sascha Rüttgers und Philip Loitsch verstärkten die Donaustädter in der Wintertransferzeit und so schienen am Spielbericht im Frühjahr rund 12 Eigenbauspieler auf. Allerdings lief es in der Frühjahrssaison 2015 alles andere als nach Wunsch und so gelang dem FK Hainburg in der Rückrunde nur 2 Siege. Das Ziel ein Platz unter den ersten 5 konnte so nicht erreicht werden und die Hainburger fielen auf den 10. Tabellenplatz zurück.


Saison 2015/16 – Trainerwechsel

Nachdem die Zusammenarbeit mit Trainer Rudolf Stummer nach der Frühjahrssaison 2015 beendet wurde, übernahm der sportliche Leiter Ingo Vogl auch das Trainerzepter. Auch am Transfermarkt tat sich einiges! Während Jan Murar und Juraj Adlen den Verein in Richtung Wolfsthal verließen, legten Michael Meran, Florian Dölzer und Sascha Rüttgers eine Karrierepause ein. Unter den Zugängen befanden sich u. a. auch die beiden Emirhasan-Brüder, außerdem holte der FKH mit Peter Gunda einen neuen Goalgetter. Der Saisonstart ging allerdings kräftig daneben und Hainburg verlor die ersten 4 Spiele. Aufgrund dessen trennte man sich nach der 7:2 Niederlage in Velm von Trainer Ingo Vogl. Tormanntrainer Christian Holzmann übernahm die Truppe interimsmäßig und holte aus den nächsten 4 Spiele immerhin 7 Punkte. Ende September präsentierte der Hainburger Vorstand mit Johannes Schneider einen neuen Cheftrainer. Dessen Debüt zwar in Fischamend mit 0:1 verloren ging, danach holte die Schneider-Elf allerdings 5 Siege aus 6 Spiele und beendete die Herbstmeisterschaft auf Rang 9.

In der Winterpause fand ein Kaderumbruch statt und nicht weniger als 10 Spieler verließen die Donaustadt, darunter auch Spieler wie Florian u. Daniel Patocka, Gustavo Marquez, Ingo Vogl oder Sascha Palla, die alle zum SC Wolfsthal wechselten. Mit Thomas Wieninger, Philipp Galee, Florian Thome oder Sefa Kotay holte der FK namhafte Verstärkungen. Gleich zum Start knöpfte man dem späteren Meister Kleinneusiedl ein Unentschieden ab. Danach folgte eine unnötige in Maria Lanzendorf. In der Folge blieben die Hainburger 9 Runden ungeschlagen und befanden sich kurzzeitig sogar auf Rang 4. In der Schlussphase der Meisterschaft konnte die Schneider-Elf die zahlreichen Ausfälle aber nicht kompensieren und holte aus den letzten 4 Runden nur 3 Punkte. Dadurch fiel man auch in der Tabelle wieder zurück und beendete die Meisterschaft auf Platz 8, allerdings nur einen Punkt hinter Platz 5. Meister wurde Kleinneusiedl, die Absteiger lauteten Perchtoldsdorf und Mitterndorf.


Saison 2016/17 – Im Herbst TOP, im Frühjahr FLOP
In der Sommerübertrittszeit 2016 verstärkt sich die Schneider-Elf durch die Transfers von Manuel Brunnthaler, Niklas Gfrerer, Georg Ganglberger und die beiden Legionäre Marek Ondrik und Milos Brezinsky und gab als Ziel um den Meistertitel mitzuspielen aus. Der FKH startete zwar mit einer 3:1 Niederlage beim Topfavorit Leopoldsdorf/W., spielte danach aber eine grandiose Herbstsaison. Die Truppe rund um Kapitän Florian Feichtinger feierte in den darauffolgenden 14 Runden insgesamt 12 Siege und musste sich nur im letzten Spiel vor der Winterpause dem SC Göttlesbrunn mit 2:1 geschlagen geben. Die Donaustädter sicherten sich somit den Herbstmeistertitel und gingen mit einem Punkt Vorsprung auf Leopoldsdorf/W. in die Winterpause.
In der Winterpause wollte sich der FKH für das Frühjahr rüsten um die Chance auf den Titel zu wahren, jedoch begann die Vorbereitung nicht ideal. Zunächst trat der Sportliche Leiter Christian Holzmann nach Unstimmigkeiten mit dem Trainer zurück, danach verließ auch Mittelfeldmotor Philip Galee die Donaustadt in Richtung Berg und der Transfer von Wunschspieler Mario Kriszta (spielte kein Pflichtspiel für den FKH) stellte sich aufgrund einer langfristigen Verletzung als Flop heraus. Auch die beiden anderen Winterneuerwerbungen Patrik Ondra und Patrick Jelovic waren nicht die erhofften Verstärkungen. Nach einem Remis in Wampersdorf, verloren die Hainburger das Spitzenspiel gegen Leopoldsdorf zuhause mit 2:3 und gab somit auch die Tabellenführung ab, die auch nicht mehr zurück erobert werden konnte. Die Schneider-Elf spielte ein durchwachsenes Frühjahr mit nur 6 Siege, hatte immer wieder zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle und konnte nur 3 von 7 Heimspiele im Frühjahr gewinnen. Schlussendlich musste man auch noch den 2. Tabellenplatz an den SC Himberg abgeben und beendete die Saison 2016/17 mit 59 Punkten auf dem 3. Rang!
 

 

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt des Hainburger Fußballsports. Josef Zeitelhofer, ein jahrelanger aktiver Spieler und Mitarbeiter des Fußballklubs, legte in mühevoller Arbeit eine neunbändige Chronik über die Hainburger Fußballgeschichte auf. Diese ist in der Hainburger Stadtbibliothek käuflich erhältlich.