0:3 in Guntramsdorf
Der FKH zeigte in Guntramsdorf eine tolle Leistung, und verlor letztendlich gegen 14 Mann mit 0:3.
Starker Beginn
Die Vogl-Elf begann stark, setzte den Gastgeber aus Guntramsdorf früh unter Druck und kam auch zu Chancen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Partien zeigte man enorme Laufbereitschaft und Willen und gewann vor allem die Zweikämpfe im Mittelfeld, wodurch man schnell zu Chancen kam. Zunächst scheiterte Stephan Koudela mit einer Halb-Schuss Halb-Flanke Variante an der Querlatte, Juraj Adlen verzog aus rund 25 Metern nur knapp.
Guntramsdorf harmlos
Man wusste nicht wer nun auf Platz 4 und auf Platz 14 der Tabelle steht. Vor allem die Innenverteidigung der Gastgeber wirkte oft kraftlos und immer einen Schritt zu langsam, Hainburgs schnelle Offensivabteilung mit Florian Patocka, Stephan Koudela und Lukas Ankhelyi sorgte für gehörig Wirbel. Die Riesenchance auf die Führung hatte Florian Patocka, er kam nach einem Abgefälschten Schuss von Stephan Koudela alleine aus halbrechter Position an den Ball, schloss jedoch zu überhastet ab und setzte den Ball deutlich drüber. Somit ging es mit 0:0 in die Kabinen.
Gleiches Bild nach Seitenwechsel
Hainburg wirkte enorm aufgezuckert - der Siegeswille war spürbar. Guntramsdorf wurde nun ein wenig stärker. Die beste Möglichkeit vergab der Spielmacher Alfred Werner, der ansonsten bei Spezialbewacher Matus Prochazcka abgemeldet war. Nach einer Stunde dann der aufreger der Partie. Schon vor dem Eckball angekündigt "Wenn einer wem berührt dann pfeif' ich!" - folgte die Spielentscheidende Szene - ein Guntramsdorfer spieler kam nicht zum Kopfball, schrie und ging zu Boden - ohne jede Fremdeinwirkung - und Schiedsrichter Franz Steigberger pfiff Elfmeter. "Eine absolute Frechheit!" war Hainburgs Vize-Obmann und Kassier Robert Kling fassungslos. Zum fälligen Strafstoß ließen sich die Gastgeber natürlich nicht zweimal bitten und verwerteten in Person von Topscorer Alfred Werner trocken zum 1:0.
Hainburg setzte alles auf eine Karte
Coach Ingo Vogl stellte nun von 4-5-1 auf 4-3-3 um, zog Florian Patocka und Stephan Koudela in die Spitze. Sein Mut wäre fast noch belohnt worden - Einen Super Konter konnte der FKH nicht zu ende Spielen, da Juraj Adlen mit dem Abspiel zu lange zögerte, ehe Lukas Ankhelyi dei Topchance in der Partie hatte. Alleinstehend vor dem Tor vertendelte er den Ball, hätte er doch alle Möglichkeiten gehabt. Beinahe wäre dann noch der Ausgleich nach einem Eckball gefallen, jedoch konnte den platzierten Volley-Schuss von Gustavo Marquez Guntramsdorfs Schlussmann Alexander Egger entschärfen. Nach einem Zweikampf im Strafraum zwischen einem Guntramsdorfer und Florian Patocka blieb die Pfeife natürlich aus. Nach der Elfmeter Situation wurde der FKH in einigen Situationen klar benachteiligt, was vom "Unparteiischen" oft nur mit einem Grinsen kommentiert wurde...
Todesstoß in den Schlussminuten
Mit einem Konter entschied dann Guntramsdorf die Partie. Der eingewechselte Manuel Knoll knallte den Ball aus rund 30 Metern Volley zum 2:0 ins Netz - Hainburgs Tormann Mario Achberger war chancenlos. Nur zwei Minuten später das 3:0. Nach einem Eckball köpfte der aufgerückte Hans-Peter Ernstberger via Innenstange das 3:0. Am Ende verlor der FKH die Partie nicht mit Pech, sondern aus dem eigenen Unvermögen der Chancenverwertung und natürlich der lachhaften, fast schon peinlichen Elfmeter-Entscheidung. Am Ende steht der FKH wieder mit leeren Händen da, jedoch kann man Stolz auf die gezeigte Leistung sein. Am Trainingsplan wird kommende Woche wohl hauptsächlich der Tor-Abschluss stehen. Auch wenn auf den Südlastigen Seiten fanreport und unterhaus wieder von einem souveränen Heimsieg zu lesen sein wird, kann der FKH stolz auf diese Leistung sein, als besser Mannschaft den Viertplatzierten an den Rande einer Niederlage gebracht zu haben, was auch das Guntrasmdorfer Publikum nach dem Spiel mit einigen Komplimenten würdigte.
Personaldecke nach wie vor kritisch - Angstgegner Katzelsdorf kommt
Kommenden Freitag kommen die in der Rückrunde noch ungeschlagenen Katzelsdorfer nach Hainburg - ein harter Gegner, somal auch unser Angstgegner, gegen den der FKH noch kein Spiel seit dem Aufstieg der Katzelsdorfer gewann. Wenn die junge Hainburger Mannschaft jedoch eine ähnliche Leistung wie in Guntramsdorf zeigt, ist auch gegen unseren Angstgegner alles möglich! Patrick Viertl wird wahrscheinlich wieder gegen Katzelsdorf wieder dabei sein, jedoch fallen mit Florian Dölzer und Philip Meran zwei weitere Stammspieler wohl länger aus.
Der FKH spielte mit: 1 Mario Achberger - 3 Thomas Dittmann, 2 Martin Ciganek, 16 Gustavo Marquez, 4 Dragan Mizan - 12 Matus Prochaczka (90. 14 Stefan Dittmann), 11 Florian Patocka, 6 Ingo Vogl, 7 Stephan Koudela, 10 Juraj Adlen - 15 Lukas Ankhelyi
Ersatzbank: 9 Sascha Palla, 13 Markus Eybel, 14 Stefan Dittmann
Nicht Dabei: Philip Meran (Knöchelverletzung), Florian Dölzer (Kreuzbandriss), Patrick Viertl (Knöchelverletzung)
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