Interview mit Trainer Karl Prügger

Wie versprochen, können wir Euch heute ein exklusives Interview mit unserem neuen Cheftrainer Karl Prügger präsentieren.


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Servus Karl, Willkommen zurück in Hainburg! Danke, dass Du Dir die Zeit nimmst um unsere Fragen zu beantworten. Vorweg wie geht’s Dir?
Ich glaube, wirklich gut geht es im Moment niemanden, man muss halt das Beste daraus machen, natürlich fehlt mir auch der Fussball.

Wenn in den letzten Jahren in Hainburg ein Trainer gesucht wurde, fiel auch öfters der Name Karl Prügger, warum hat es dieses Mal mit einer Prügger-Rückkehr geklappt?
Ich denke, dass ich nach sechs Jahren den richtigen Augenblick erwischt habe, den SK Pama zu verlassen und nun wieder Trainer in Hainburg zu werden um hier etwas aufzubauen. Genau das ist, was ich möchte, schließlich bin ich hier ja auch „aufgewachsen“ und habe schon als Kind und Jugendlicher jedes Wochenende am Hainburger Sportplatz verbracht.

Die erste Prügger-Ära dauerte von 2004 bis 2008 und war sehr erfolgreich. Welche Erinnerungen hast Du an diese Zeit?
Es war eine sehr schöne Zeit mit einer tollen Mannschaft, auch das Umfeld passte und mit dem Vorstand habe ich gut zusammengearbeitet. Ich erinnere mich noch genau, als meine Mannschaft die Meisterschaft gewonnen hat und an etliche Erfolge in der Gebietsliga.

Blicken wir in die Zukunft. Du hast eine nicht gerade einfache Aufgabe übernommen. Hainburg hat nach 7 Runden 5 Punkte und liegt nur auf Platz 12. Normalerweise wären wir jetzt mitten in der Vorbereitung, Corona macht aber einen Strich durch die Rechnung. Wie schätzt Du die aktuelle Situation ein und was bedeutet dies für den Abstiegskampf?
Momentan zählt nur der Klassenerhalt und dazu gehört eine gute Vorbereitung. In der jetzigen Situation wird es allerdings sehr schwer werden, alles unter einen Hut zu bringen, da sind auch die Spieler sehr gefragt.

Der Kader hat sich auf etlichen Positionen verändert! Wie zufrieden bist Du mit dem Kaderumbruch und wo siehst Du eventuell noch Handlungsbedarf?
Der Kader nimmt schon Gestalt an. Jetzt heißt es, eine Mannschaft daraus zu formen. Ob wir alle Vorstellungen erfüllen können, wird sich zeigen, sobald wir mit dem Training beginnen können. Mit dem ein oder anderen Spieler sind wir noch in Kontakt, schauen wir einmal ob sich da noch was tut.

Mit Bernhard Schiestl ist zeitgleich auch ein neuer sportlicher Leiter zum Verein gestoßen. Wie läuft Eure Zusammenarbeit?
Wir sprechen uns optimal ab, sind beide schon lange im Geschäft. Bernhard ist ein sehr erfahrener und ehrlicher Sportlicher Leiter. Es zählt allerdings vorrangig der FK Hainburg und nicht Bernhard oder ich.

Für diese Saison wurde der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben! Wie sehen Deine mittelfristigen bzw. langfristigen Ziele mit dem Verein aus?
Wie schon erwähnt, zurzeit zählt nur der Klassenerhalt, alles Weitere wird man danach besprechen.

Gegenüber Deiner ersten Amtszeit in Hainburg hat sich punkto Infrastruktur nichts verändert. Bernhard Schiestl meinte zuletzt, dass ein Ausbau sehr wichtig wäre. Wie siehst Du das?
Ja, das sehe ich ähnlich. Es fehlt sehr viel, wie z.B. neue Kabinen, zeitgemäße sanitäre Anlagen, eine moderne Kantine, etc.! Da wartet viel Arbeit!

Du hast bereits die Jugendarbeit in Hainburg angesprochen. Beim FKH sind über 120 Kinder und Jugendliche in 7 Mannschaften beschäftigt. Wie beurteilst Du das?
Die Nachwuchsarbeit ist super, und ich hoffe, es bleibt so, aber letztendlich zählt, was am Ende herauskommt bzw. wie viele Spieler es in die Kampfmannschaft schaffen.

Danke Karl für das Gespräch und viel Erfolg beim FKH.