1:2 Niederlage gegen Leopoldsdorf

Gegen die stark ersatzgeschwächte Startruppe von Leopoldsdorf setzte es für den FKH eine 1:2 Niederlage. Nach 0:2 Rückstand erzielte Martin Ciganek per doppelt abgefälschtem Schuss den 1:2 Anschlusstreffer. Die Hainburger Schlussoffensive wurde nicht belohnt.

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Kalte Dusche gleich zu Beginn

Dabei begann es für den FKH ganz bitter. Schon in der 4. Minute stellten die Gäste nach einem fatalen Abwehrfehler auf 0:1. Kapitän Florian Feichtinger war plötzlich alleine gegen 3 Gegenspieler, Gästestürmer Robin Ursprunger schoss aus rund 8 Metern aufs Tor, der verdeckte Schuss war unhaltbar für Hainburgs Keeper Sascha Palla. Der nächste Schock für den FKH gleich einige Minuten danach. Youngstar Ingo Vogl musste nach einem harten Zweikampf verletzt vom Feld – Eine Untersuchung im Hainburger Spital ergab: Rippenprellung

Danach brauchte der FKH etwas um sich von diesen Ereignissen zu erholen. Florian Patocka hatte in Minute 20 die Riesen Ausgleichschance auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Gästekeeper.

Doppelter Elfmeter-Alarm

Der FKH gab jedoch nicht auf und spielte weiter, nach ca. 30 Minuten gab es dann helle Aufregung am Hainburger Sportplatz. Juraj Adlen tankte sich auf der Seite durch, Florian Patocka lief sich in der Mitte frei und wurde ohne Ball zu Fall gebracht – den Knall des Zusammenstoßes konnte man wahrscheinlich noch in Hundsheim oder Edelstal hören, nur einer sah und hörte nichts – Schiedsrichter Gerald Seiter.

Keine 2 Minuten später war es wieder Florian Patocka, der sich in den 16er tankte und mit einer Doppelten Schere regelrecht „zusammengeschnitten“ wurde. Auch hier blieb die Pfeife des „Unparteiischen“ aus, einzig Thomas Luttenberger sah wegen berechtigter(!) Kritik die gelbe Karte.

0:1 zur Pause

In der Pause nahm sich die Mannschaft von Jozef Valachovic viel vor, wollte mit Rückenwind und viel Einsatz den Rückstand aufholen. Jedoch wurde dieses Vornehmen schon nach 5 Minuten gleich wieder zerstört. Der erste Konter dieser Halbzeit bescherte den Gästen das 2:0, fast schon eine Kopie des ersten Tores. Hainburgs Defensive schlief erneut, auch Florian Feichtinger konnte alleine gegen 3 heranstürmende Leopoldsdorfer nichts mehr ausrichten. Leopoldsdorfs Starspieler Vladimir Janocko erzielte nach 50 Minuten das 0:2.

40-minütiger Hainburger Sturmlauf

Danach spielte nur mehr der FKH, fand viele Chancen vor, konnte diese aber jedoch diese nicht in zählbares umwandeln.  Pavel Plavnik (per Kopf und per Schuss ans Außennetz), Florian Feichtinger (per Kopf) und Thomas Luttenberger (per Flachschuss) scheiterten jeweils. Florian Feichtinger, der die letzten 30 Minuten als dritter Stürmer nach vorne ging, bereitete auch den 1:2 Anschlusstreffer vor. Er gewann in Minute 65 ein Kopfballduell nach einem Corner, Martin Ciganek zog aus 20 Metern ab und der Ball fand wie ein Pingpong Ball den Weg ins Netz. Mehrere Spieler fälschten diesen Schuss ab, der für Gästekeeper Christian Asztl unhaltbar wurde.

Leopoldsdorf hatte natürlich Platz zum Kontern, war aber in dieser Phase ungefährlich. Einzig ein Schuss von Gästestürmer Robin Ursprunger wurde gefährlich, jedoch konnte Sascha Palla diesen entschärfen.

Hitzige Szenen

Danach gab es auch noch eine unschöne Szene zu sehen, nach einem Zweikampf zwischen Hainburgs Philip Meran und Leopoldsdorfs Vladimir Janocko trat dieser nach, worauf Meran ihn wegstieß und Janocko unsere Nummer 8 bespuckte. Auch dies Spielte sich rund 5 Meter neben dem Schiedsrichter ab, der keine Karte gab und beide Spieler ermahnte -  hier eindeutig Rot zeigen hätte müssen.

Danach war Schluss, Hainburg musste die zweite Heimniederlage diese Saison einstecken. In einer Partie, die man gewinnen hätte müssen, scheiterte man an der eigenen Chancenauswertung. Die Gäste, die ohne Oliver Lederer und Harald Suchard anreisten, zeigten dem FKH, was Effizienz heißt. Aus 3 Chancen 2 Tore gemacht, mit so einer Chancenauswertung hätte der FKH an diesem Sonntag wahrscheinlich 6:2 gewonnen, leider sollte es dann nicht sein.

Fazit: Nach einer schwachen ersten Hälfte kämpfte sich der FKH in Halbzeit zwei zurück, und hätte sich durchaus einen Punkt verdient. Leopoldsdorf trat mit einer jungen Truppe an, die ihre Chancen eiskalt nützte. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen, jedoch scheiterte der FKH am eigenen Unvermögen.

Nächste Woche ist die Mannschaft von Jozef Valachovic spielfrei, am Trainingsplan wird mit Sicherheit der Torabschluss ganz oben stehen.

Bericht von www.unterhaus.at:

Hainburg - Leopoldsdorf/Wien 1:2

Die hainburg fkleopoldsdorf-wien scim Frühjahr bislang enttäuschendden Leopoldsdorfer zeigten sich in Hainburg wieder einmal von ihrer besseren Seite und kamen zu drei wertvollen Punkten. Damit hat das Team von Trainer Peter Fürst in zehn Frühjahrsspielen 13, Hainburg 14 Zähler eingefahren. Die Basis zum Sieg legte Robin Ursprunger mit dem Führungstreffer in der 4. Minute. Altstar Vladimir Janocko packte in der 50. Minute wieder einen seiner Genie-Streiche aus, erhöhte auf 0:2 Mit dem 1:2 durch Martin Ciganek keimte bei den Gastgebern wieder Hoffnung auf, doch der Ausgleich wollte nicht mehr  gelingen. Hainburg nimmt in der Tabelle mit 42 Punkten Rang drei, Leopoldsdorf rangiert mit einem Spiel weniger und 39 Punkten an 5. Position.

Der FKH spielte mit: 24 Sascha Palla – 12 Matus Prochaczka, 9 Florian Feichtinger, 2 Martin Ciganek, 6 Ingo Vogl (18. 4 Alexander Lazarevic) - 7 Juraj Adlen, 5 Thomas Luttenberger, 8 Philip Meran, 14 Florian Thome (54. 16 Lukas Ankhelyi) - 11 Florian Patocka (67. 13 Christoph Fasching), 10 Pavel Plavnik

Ersatzbank: ET Daniel Wiesinger, 4 Ingo Vogl, 15 Ümit Sahin, 16 Lukas Ankhelyi

Nicht dabei: Thomas Dittmann (Kreuzbandriss), Stefan Dittmann (Seitenbandriss)

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