Kantersieg in Leobersdorf!
In Leobersdorf wusste die Elf von Jozef Valachovic zu überzeugen und siegte verdient mit 6:2 (2:1). Die Treffer erzielten Pavel Plavnik (3), Kapitän Florian Feichtinger, Ingo Vogl und Lukas Ankhelyi.
Dabei begann die Partie für den FKH alles andere als gut. Nachdem Juraj Adlen den Ball im eigenen Fünfer verlor, konnte Sascha Palla zunächst einen Schuss aus knapper Distanz parieren, den folgenden Stanglpass verwertete Leobersdorfs Dragan Savic zum 1:0 (4.). In Minute 6 fast das 2:0, einen platzierten Schuss aus 20 Metern konnte Sascha Palla aber parieren.
Was auf diese 2 Situationen folgte war eine einzige Drangperiode des FKH, der nun ruhig und konzentriert weiterspielte. Es gab einige gute Möglichkeiten, ehe Pavel Plavnik den Rückstand egalisierte. Juraj Adlen schickte Florian Patocka auf die Reise, der flankte scharf zur Mitte, wo Pavel Plavnik per Flugkopfball auf 1:1 stellte.
Nur 7 Minuten nach dem Ausgleich die Führung des FKH, nach Corner von Luttenberger drückte der Kapitän Florian Feichtinger höchstpersönlich den Ball über die Linie. Zuerst scheiterte er noch mit seinem guten Kopfball, den Abpraller verwertete er eiskalt und brachte somit den FKH in Führung. (30.)
Nun fand der FKH noch gute Möglichkeiten vor, konnte diese aber nicht mehr verwerten, somit ging es mit 2:1 für die Elf von Jozef Valachovic in die Pause.
Nach der Halbzeit das gleiche Bild, der FKH drückte, die Dreierkette von Leobersdorf wirkte phasenweise hilflos. Im Angriff fanden die Gastgeber immer wieder Konter vor, die jedoch nie richtig zu Ende gespielt wurden. Somit war es nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Partie entschieden war. In Minute 65. Versetzte der bärenstarke Pavel Plavnik den Leobersdorfern den Todesstoß. Nach Zuspiel von Thomas Luttenberger netzte er eiskalt zum 1:3.
Nun brachen die Gastgeber komplett auseinander, 12 Minuten nach dem 1:3 war es erneut Plavnik, der mit einem Traumtor den Dreierpack fixierte. Er spielte einen Corner kurz zu Thomas Luttenberger, der ließ prallen, und Plavnik schlenzte den Ball aus rund 25 Metern ins lange Kreuzeck – 1:4! (72.)
In der Zwischenzeit kamen Ingo Vogl für Christoph Fasching und Lukas Ankhelyi für den starken Florian Patocka. Der junge Ingo Vogl schon in seinen Einsätzen in der Vergangenheit welches Potenzial in ihm steckt. Dies bestätigte der 18-jährige in der 82. Minute, nachdem er aus gut 16 Metern mit seinem starken linken Fuß zum 1:5 traf. Ein satter Schuss, ohne jede Chance für Leobersdorfs Goalie Milomir Mijatovic. Somit krönte Hainburgs Youngstar seine starke Leistung auf der linken Außenbahn mit einem Treffer, was auch die Verantwortlichen des FK Hainburg jubeln ließ, denn nun bestätigte er einmal mehr, dass er ein Versprechen für die Zukunft ist und dem FKH sicherlich noch viel Freude bereiten wird.
Die Spieler des FK Hainburg hatten mit dem Torjubel noch nicht richtig aufgehört, stand es plötzlich 2:5, nachdem der Stürmer der Gastgeber plötzlich alleine vor Keeper Sascha Palla auftauchte, konnte dieser den platzierten Schuss zwar noch abwehren, doch Rechtsverteidiger Florian Thome verstolperte den Ball vor dem eigenen Tor, und Zeljko Vukomanovic vom ASC Leobersdorf hatte keine Probleme den Ball ins leere Tor zu bugsieren.
Den Schlusspunkt der Partie setzte der ebenfalls eingewechselte Lukas Ankhelyi in der 87. Minute, er ließ einen Verteidiger im 16er aussteigen und knallte den Ball unter die Latte.
Negativer Höhepunkt dieser Partie war eine Tätlichkeit eines Leobendorfer Spielers gegen Hainburgs Philip Meran, die der ansonsten sehr gute Schiedsrichter Gerhard Daubeck übersah. Mit einem Ellbogencheck ohne jegliche Chance auf den Ball streckte dieser Meran zu Boden. Man merkte dass bei den Gastgebern die Nerven blank liegen, mit mittlerweile 6 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer stehen in Leobersdorf alle Zeichen auf Abstieg.
Somit endete diese Partie mit 6:2 für den FKH, ein verdienter Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging, denn durch die zahlreichen Möglichkeiten in dieser Partie hätten die Jungs von Jozef Valachovic auch zweistellig gewinnen können. Auch die Gegentore wären vermeidbar gewesen, die Beide durch unnötige Eigenfehler entstanden sind.
Für den FKH ist dies der 2. Auswärtssieg in der Rückrunde, nun ist man seit 3 Spielen ungeschlagen und erwartet nächsten Sonntag beim Vormittagsmartinee das Starensemble vom SC Leopoldsdorf. Für den FKH wird dies sicherlich ein harter Brocken, das Hinspiel endete mit 2:2 dank einem Doppelpack von Szilard Nemeth. Der Ausgleich für den FKH fiel damals in der 93. Minute, nachdem Ex-Bundesligaprofi Vladimir Janocko in der 90. Minute das 2:1 für die heimischen erzielte. Es erwartet uns also eine spannende Partie, für den FKH gilt es die guten Leistungen der vergangenen Tage zu bestätigen.
Bericht von www.unterhaus.at:
Leobersdorf - Hainburg 2:6
Die 
gute Leistung beim überraschenden 2:1-Sieg vergangene Woche bei Leopoldsdorf/Wien konnte Leobersdorf gestern nicht wiederholen. Im Gegenteil: Es setzte die zweite Heim-Niederlage in Folge, damit bleibt das Team von Martin Prandl Vorletzter. Dabei begann es für die Gastgeber wunschgemäß, Dragan Savic stellte nach nur vier Minuten auf 1:0. Die Gäste ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, Pavel Plavnik (25.) und Florian Feichtinger (32.) drehten noch in der 1. Halbzeit die Partie. Zwei weitere Treffer von Plavnik (63., 74.) entschieden die Partie zu Gunsten der Gäste. Ingo Vogl und Lukas Anhelyi erzielten die restlichen beiden Treffer der Gäste, Zeljko Vukomanovic scorte für Leobersdorf. Hainburg nimmt mit diesem Sieg wieder Platz zwei in der Tabelle ein.
Der FKH spielte mit: 24 Sascha Palla – 14 Florian Thome, 9 Florian Feichtinger, 2 Martin Ciganek, 12 Matus Prochazka – 7 Juraj Adlen, 5 Thomas Luttenberger, 8 Philip Meran, 13 Christoph Fasching (60. 4 Ingo Vogl) – 10 Pavel Plavnik, 11 Florian Patocka (74. 16 Lukas Ankhelyi)
Ersatzbank: ET Daniel Wiesinger, 4 Ingo Vogl, 15 Ümit Sahin, 16 Lukas Ankhelyi
Nicht dabei: Thomas Dittmann (Kreuzbandriss), Stefan Dittmann (Seitenbandriss)
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