Kein Sieger im Derby

Der FKH kommt im Derby gegen Berg über ein 2:2 Unentschieden nicht hinaus. Die Schneider-Elf kann die Überlegenheit in der 1. Hälfte nicht ausnützen und kassiert in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich.


titelbild.jpg-FK HAINBURG TEGMEN-BAU

Dusan Bestvina erzielt gegen den FK Hainburg Tegmen Bauin der letzten Sekunde den 2:2-Treffer und damit Leopoldsdorf den Meisterteller. Denn: Hainburg braucht jetzt schon drei Kantersiege bei drei Umfaller für den SC Leopoldsdorf. "Um den Titel ist es längst nicht mehr gegangen, wohl aber um den Derby-Sieg", so Coach Hannes Schneider.

Die Gäste zeigten den Siegeswillen und spielten vor allem in den ersten 45 Minuten "herbstmeisterlich." "Es fehlt aber immer am Abschluss", so Schneider. Nur einmal kombinierte sich der FK durch und ging durch Mustafa Emirhasan mit 1:0 in Front. "Wir hätten aber hier schon deutlich höher führen müssen."

Nach dem Seitenwechsel kam Berg besser in das Spiel. Der agile Mario Kopsa konnte sich immer wieder gegen Gökhan Emirhasan durchsetzen und legte das 1:1 auch mustergültig für Milan Sihelsky auf. "Wir haben in dieser Phase viele Nadelstiche setzen können", so Bergs sportlicher Leiter Mario Kopsa. Dennoch glückte Florian Thome im Getümmel das 2:1 für die Hainburger. Die Partie schien entschieden, doch in letzter Sekunde köpfte Dusan Bestvina noch das 2:2. "Aufgrund der zweiten Hälfte war der Punkt verdient. In der ersten Hälfte war Hainburg stärker."
 

SF Berg - FK Hainburg Tegmen Bau 2:2 (0:1)


Sonntag, 28. Mai 2017, Berg, 130 Zuseher, SR Johann Wandl

Tore:
0:1 Mustafa Emirhasan (18.)
1:1 Milan Sihelsky (62.)
1:2 Florian Thome (79.)
2:2 Dusan Bestvina (90.)

Berg: B. Kjazimi, M. Hybsky - D. Bestvina, M. Svihorik - N. Lukacs, A. Kobetic (84. T. Bürgler) - M. Kopsa - S. Böhm (90. S. Neufelner) - M. Sihelsky - M. Hetes - L. Almasi; M. Hodulik, A. Barilich
Trainer: Marian Hodolik

FK Hainburg Tegmen Bau: G. Ganglberger, M. Bauer, F. Thome, M. Meran, M. Brunnthaler, F. Feichtinger, M. Emirhasan, N. Gfrerer, G. Emirhasan (82. E. Yildirim), M. Ondrik, M. Fiampolis (66. P. Loitsch); M. Sert
Trainer: Johannes Schneider